Basierend auf einer wahren OTS-Meldung

Wirtschaftskammer-Rechnungshofbericht: 87 Jahre Selbstbedienungsladen endlich aufgedeckt

Wien. Der Rechnungshof hat nach nur 87 Jahren rausgefunden, dass die Wirtschaftskammer sich “auf dem Rücken der Unternehmer bereichert”. Wer hätte das gedacht? Vielleicht… jeder einzelne Unternehmer in Österreich?

Die NEOS, bekennende Fans von Dingen die sowieso jeder weiß aber niemand ändert, fordern jetzt “dringenden Reformbedarf”. Man stelle sich vor: Eine Organisation, in der man Zwangsmitglied sein muss, um überhaupt arbeiten zu dürfen, hat sich in knapp neun Jahrzehnten zu einem bürokratischen Selbstbedienungsladen entwickelt. Schockierend. Wirklich völlig überraschend.

Die Wirtschaftskammer reagierte gewohnt souverän: “Wir prüfen den Bericht und werden uns mit den Ergebnissen auseinandersetzen.” Übersetzt: “Wir haben einen neuen Flügel im Kammergebäude geplant, der ist teurer geworden, also brauchen wir mehr Mitgliedsbeiträge.”

Experten schätzen, dass die nächste Enthüllung in 87 Jahren kommt: “Wasser ist nass und die Kammer hat immer noch ein bisserl viel Geld für ihre Sekte.”

Die einzige konkrete Maßnahme: Ein Arbeitskreis wird eingesetzt. Der tagt dann 2027. Voraussichtlich im neuen Flügel der Wirtschaftskammer.

Basierend auf einer wahren Meldung des Standard
Quelle: Der Standard

Zehntausende demonstrieren gegen AfD-Parteitag in Erfurt — „Nazis raus!” und „Wo ist die Bratwurst?”

Erfurt — Es ist sehr früh schon sehr laut in der thüringischen Landeshauptstadt. „Nazis raus, Nazis raus”, tönt es über den Gothaer Platz. Zehntausende haben sich versammelt, um gegen den AfD-Parteitag zu protestieren.

„Wir stehen für Demokratie”, so eine Demonstrantin. „Und für kostenlose Bratwürste. Aber die sind leider alle.” Tatsächlich sorgte der Bratwurststand für die längste Schlange des Tages. „Gegen Nazis demonstrieren macht hungrig”, so ein Teilnehmer.

Im AfD-Parteitag selbst ging es derweil um „die Wende der Wende” und „die Rückkehr zur deutschen Leitkultur”. Was genau das ist, wusste keiner so genau. „Leitkultur ist, wenn man sich einig ist, dass alles früher besser war”, so ein Delegierter.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. „Bisher friedlich”, so ein Sprecher. „Bis auf die Diskussion, ob die Currywurst jetzt mit oder ohne Darm ist.”

Die Demonstrationen sollen noch bis zum Abend andauern. Oder bis die Bratwürste alle sind — je nachdem, was früher kommt.

Basierend auf einer wahren Meldung des ORF
Quelle: ORF

EU setzt Zollversprechen an Trump um — „Wir liefern, was wir versprochen haben. Irgendwann.”

Brüssel — Die Europäische Union hat ihr Zollversprechen an die USA umgesetzt. Die Frist endete am 4. Juli — passend zum Unabhängigkeitstag. „Ein Zeichen der Freundschaft”, so die EU-Kommission. „Oder Erpressung. Je nachdem, wen man fragt.”

Europäische Konsumenten sollen laut EU-Kommission von besseren Zugang zu Importen aus den USA profitieren. „Mehr Auswahl, niedrigere Preise”, so ein Sprecher. „Statt europäischem Käse gibt’s dann American Cheese. Das ist ein Gewinn für alle.”

Die Umsetzung erfolgte pünktlich, nachdem Trump auf dem NATO-Gipfel in Ankara erneut mit Strafzöllen gedroht hatte. „Die EU kann sehr schnell sein, wenn sie muss”, so ein Beobachter. „Normalerweise braucht sie für eine Pressemitteilung drei Monate. Aber wenn Trump droht, geht’s in drei Tagen.”

Kritiker bemängeln, dass die EU damit ihre eigenen Bauern opfert. „Aber Bauern haben keine Lobby gegen Trump”, so ein EU-Diplomat. „Außerdem können die ja jetzt American Cheese essen. Das ist quasi das Gleiche, nur gelber.”

Die Verhandlungen über die nächsten Zugeständnisse laufen bereits. Trump fordert jetzt Grönland. Die EU prüft.

Basierend auf einer wahren Meldung des ORF
Quelle: ORF

Familienbeihilfe gestrichen — Wer in Grundversorgung lebt, soll gefälligst glücklich sein

Wien — Der Ministerrat hat beschlossen: Familienbeihilfe gibt’s nur noch, wenn man nicht in der Grundversorgung ist. Die Logik dahinter: Wer schon ein Dach über dem Kopf hat, braucht kein Geld für die Kinder.

Die alte Regelung lief am 30. Juni aus — pünktlich zum Ferienbeginn. Die neue soll rückwirkend gelten. „Wir schaffen Anreize für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit”, so die Regierung. „Wenn die Kinder hungern, sucht man schneller einen Job.”

Kritiker bemängeln, dass die Begutachtung noch läuft, aber der Beschluss schon durch ist. „Das ist Demokratie auf Österreichisch: Erst beschließen, dann nachdenken, dann rückwirkend ändern”, so ein Oppositionspolitiker.

Die eingebrachten Stellungnahmen sollen „im Herbst berücksichtigt werden” — also dann, wenn die betroffenen Familien bereits drei Monate ohne Beihilfe überlebt haben. Oder auch nicht.

Die Bundesregierung zeigt sich zufrieden: „Wir haben ein klares Signal gesendet: Armut ist eine Frage des Willens.”

Basierend auf einer wahren Meldung des ORF
Quelle: ORF

Trauerzug für Chamenei erreicht Irak — Sarg auf Lastwagen, Trauernde auf Social Media

Najaf — Der sechstägige Trauerzug für Irans getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei hat den Irak erreicht. Tausende Menschen säumten die Straßen. Der Sarg wurde auf einem Lastwagen durch die Stadt gefahren. „Sehr photogen”, so ein Trauernder. „Ich hab ein TikTok draus gemacht.”

Während der Sarg durch Najaf fuhr, riefen die Menschen „Tod Amerikas” und „Tod Israels”. Dazwischen machten sie Selfies und posteten sie auf Instagram. „Der Ayatollah hätte das gewollt”, so eine Trauernde. „Er war ein großer Fan von User Generated Content.”

Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian und Kommandanten der Revolutionsgarde reisten ebenfalls an. „Wir trauern”, sagte Pezeshkian. „Aber wir trauern mit Stil. Der Sarg ist von Louis Vuitton.”

Die schiitische Bedeutung von Najaf — dort liegt Imam Ali begraben — ging bei den meisten Trauernden unter. „Irgendein Imam, keine Ahnung”, so ein Teilnehmer. „Hauptsache, der Livestream läuft.”

Der sechstägige Trauerzug hatte zuvor im Iran riesige Menschenmengen angezogen. Die Organisatoren prüfen bereits eine Wiederholung im nächsten Jahr. „Trauerzug kann man nicht genug haben”, so ein Sprecher. „Vielleicht machen wir dann eine Tournee.”

Basierend auf einer wahren Meldung des ORF
Quelle: ORF

Italien geht gegen hohe Flugpreise vor — Verbraucherschützer: „Lol, viel Glück”

Rom — Die italienische Regierung hat eine Untersuchung eingeleitet, weil Flugtickets im Sommer „plötzlich und ungewöhnlich” teurer geworden sind. Die Preise für Inlandsflüge stiegen von Mai auf Juni um 38 Prozent. „Damit hat niemand gerechnet”, so ein Sprecher. „Außer allen, die schonmal im Sommer geflogen sind.”

Industrieminister Adolfo Urso schaltete die Wettbewerbsbehörde AGCM ein. Verbraucherschützer CODACONS: „Die Wettbewerbsbehörde hat spekulative Preissteigerungen in der Vergangenheit nicht als rechtswidrig eingestuft. Aber diesmal wird alles anders. Bestimmt.”

Besonders betroffen: Flüge nach Sardinien und Sizilien. „Die Leute wollen im Sommer ans Meer. Das ist unerwartet und muss untersucht werden”, so die Behörde.

Die Untersuchung wird voraussichtlich sechs Monate dauern. Die Ergebnisse werden dann im Winter präsentiert — wenn die Flugpreise wieder niedrig sind. „Korrelation ist nicht Kausalität”, so ein Sprecher. „Aber es sieht trotzdem bescheuert aus.”

Die Bahn hat übrigens auch Probleme: Wegen Bauarbeiten am Knoten Florenz ist der Zugverkehr bis Freitag um die Hälfte reduziert. Aber das ist ja was anderes.

Basierend auf einer wahren Meldung des ORF
Quelle: ORF

Trump will Grönland kaufen — Dänemark: „Nicht zu verkaufen”. Trump: „Doch.”

Ankara — Auf dem NATO-Gipfel in Ankara eskalierte heute der Streit um Grönland. Donald Trump: „Die Insel sollte von den USA kontrolliert werden, nicht von Dänemark.” Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen: „Grönland steht nicht zum Verkauf.” Trump: „70 Milliarden, letztes Angebot.”

Hintergrund: Trump hatte bereits im Winter die Annexion Grönlands gefordert, ließ aber nach einem von NATO-Generalsekretär Rutte vermittelten Kompromiss in Davos vorerst davon ab. Jetzt, ein halbes Jahr später, ist der Spruch „Davos war gestern” wieder da.

„Grönland hat strategische Bedeutung für die Sicherheit der USA”, so ein Sprecher. „Und es hat viel Eis. Schmelzendes Eis. Das bald Wasser ist. Wasser, das man kontrollieren muss.”

Dänemark zeigte sich unbeeindruckt: „Wir verkaufen keine Inseln. Auch nicht an Leute mit schlechtem Haarschnitt.”

Die Verhandlungen dauern an. Grönlands Premierminister soll gesagt haben: „Können wir nicht einfach eine AirBnb-Buchung draus machen?”

Basierend auf einer wahren Meldung des Standard
Quelle: Der Standard

93-Jähriger sprengt Haus in die Luft — Nachbar hatte „leise Musik” zu laut aufgedreht

Wien-Floridsdorf — Ein 93-jähriger Wiener hat heute Nacht sein Eigenheim in die Luft gesprengt. Der Grund: jahrelanger Streit ums Wohnrecht. Oder wie der Pensionist es nannte: „Präventive Schalldämmung.”

Die Gasexplosion zerstörte das Einfamilienhaus vollständig, angrenzende Gebäude wurden schwer beschädigt. Der mutmaßliche Täter liegt im künstlichen Tiefschlaf. Nachbarn zeigten sich wenig überrascht: „Er hat immer gesagt, wenn er mal geht, dann mit einem Knall. Wir dachten, er meint seine Rente.”

Die Polizei bestätigte einen jahrelangen Zivilrechtsstreit. Der 93-Jährige soll versucht haben, sein Wohnrecht auf juristischem Wege durchzusetzen. Als das nicht klappte, griff er zu drastischeren Mitteln — Stichwort: „letzte Instanz.”

Experten loben die kreative Konfliktlösung: „Normalerweise schreibt man eine Beschwerde an die Hausverwaltung. Aber eine Gasexplosion setzt natürlich ein stärkeres Zeichen.”

Die Ermittlungen laufen. Der Pensionist wird nach seiner Genesung mit einer Anzeige rechnen müssen — und einer saftigen Nebenkostennachzahlung.

Basierend auf einer wahren Meldung des ORF
Quelle: ORF

ICE erschießt Einwanderer — FBI ermittelt gegen das Opfer

Houston — Ein ICE-Beamter hat in Houston einen mexikanischen Einwanderer erschossen. Der Vorfall: Der Mann soll sich in seinem Fahrzeug „Anweisungen widersetzt” haben. Die Behördenversion: Er rammte ein Dienstauto und versuchte, einen Beamten zu überfahren.

Das FBI ermittelt — gegen den Toten. „Wir prüfen, ob der Angriff auf einen Bundesbeamten strafbar ist”, so ein Sprecher. „Der Tote muss sich der Verantwortung stellen.”

Fotos und Videos des Vorfalls wurden von mehreren Zeugen aufgenommen, konnten aber nicht unabhängig überprüft werden. „In ähnlichen Fällen hatten Videoaufnahmen erhebliche Zweifel an den Darstellungen der Behörde aufgeworfen”, so NBC News. „Aber diesmal ist es anders. Versprochen.”

Im Jänner hatten Bundesbeamte zwei US-Bürger erschossen, was einen landesweiten Aufschrei auslöste. „Das war etwas völlig anderes”, so das Heimatschutzministerium. „Da waren es US-Bürger. Hier ist es ein Einwanderer. Das ist ein wichtiger Unterschied.”

Die interne Untersuchung läuft. Der erschossene Mann kann sich nicht mehr äußern — was die Ermittlungen laut Behörde „deutlich vereinfacht”.

Basierend auf einer wahren Meldung — oder einer, die bald wahr sein wird
Quelle: Der Standard

Österreichs Spitzenbeamte fordern KI-Verbot in Behörden — „Wir sind ja nicht blöd, wir lassen uns nicht ersetzen”

Wien — Eine interne Studie des Bundeskanzleramts hat ergeben, dass 73 Prozent der österreichischen Beamten ihren Job auch von einer KI erledigen lassen könnten. Die Reaktion der Betroffenen: ein sofortiges KI-Verbot in allen Behörden.

„KI in der Verwaltung? Lächerlich”, so ein Spitzenbeamter. „Wer soll dann die Formulare in dreifacher Ausfertigung ausfüllen? Wer soll Anträge auf Anträge stellen? Wer soll für jede Genehmigung drei Monate brauchen? Das ist Handarbeit, die Maschinen nie lernen werden.”

Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst unterstützt die Forderung: „Wir haben in jahrelanger Arbeit bürokratische Prozesse optimiert — auf maximale Komplexität. Das kann keine KI nachbilden.”

Ein Sprecher des Digitalisierungsministeriums zeigte Verständnis: „Die KI könnte tatsächlich in Sekunden erledigen, wofür ein Beamter drei Wochen braucht. Das wäre unfair gegenüber den Beamten, die sich diese Effizienz hart erarbeitet haben.”

Die geplante KI-Verordnung sieht vor, dass künftig jede Behörde einen „menschlichen Bearbeitungszwang” nachweisen muss. „Wenn ein Antrag zu schnell bearbeitet wird, drohen Strafen”, so der Entwurf.

Die EU prüft bereits, ob das Verbot mit dem EU-Recht vereinbar ist. Die Prüfung wird voraussichtlich drei Jahre dauern.

Basierend auf einer wahren Meldung des ORF
Quelle: ORF

Le Pen tritt trotz Verurteilung bei Präsidentschaftswahl an — „Ist ja nur eine Verurteilung”

Paris — Marine Le Pen hat angekündigt, trotz laufender Verurteilung bei der nächsten Präsidentschaftswahl anzutreten. „Eine Verurteilung ist kein Hinderungsgrund”, so ihre Anwältin. „Sonst dürfte ja niemand mehr in Frankreich Politik machen.”

Die rechtspopistische Politikerin wurde wegen Veruntreuung von EU-Geldern verurteilt, sieht darin aber kein Problem: „Das EU-Parlament hat so viel Geld, da fällt das nicht auf.” Ihr Anwalt ergänzte: „Es war ein politischer Prozess. Die Richter waren alle von links-grünen Veganern bestochen worden.”

Die französische Justiz zeigte sich verwirrt: „Normalerweise akzeptieren Verurteilte das Urteil. Aber Frau Le Pen hat einen neuen Rechtsweg erfunden: ‘Ich leg einfach keinen Wert darauf.’”

Ihre Konkurrenten zeigten sich besorgt. „Wenn sie gewinnt, müssen wir alle ins Gefängnis”, so ein Mitte-Kandidat. „Oder sie ändert das Gesetz. Oder sie ignoriert es einfach weiter.”

Die Wahl findet im nächsten Frühjahr statt. Le Pen hat bereits angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs „alle Urteile gegen mich per Dekret aufzuheben”. Die Verfassungsrechtler nennen das „kreative Rechtsauslegung”.

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Nationalrat tagt fünf Tage durch — „Das hat’s seit 30 Jahren nicht gegeben. Aus gutem Grund.”

Wien — Der Nationalrat tagt diese Woche an fünf Tagen hintereinander. Das letzte Mal gab es so ein Marathon-Parlament vor über 30 Jahren. „Es gab damals einen guten Grund, warum man das nie wieder gemacht hat”, so ein Abgeordneter. „Man hat’s vergessen.”

Es sind die letzten Sitzungen vor der Sommerpause. Auf der Agenda: die Frage, wofür der Staat in den kommenden zwei Jahren Geld ausgeben soll. „Das ist eine große Frage”, so ein Finanzexperte. „Normalerweise brauchen wir dafür zwei Jahre. Jetzt haben wir fünf Tage.”

Die Regierung möchte auch bei manchen Leistungen sparen. Welche genau, ist noch unklar. „Wir sparen einfach überall ein bisschen”, so ein Sprecher. „Bildung, Gesundheit, Infrastruktur. Aber jeder nur ein bisschen. Das merkt keiner.”

Die Abgeordneten haben sich für die fünf Tage mit Energydrinks, Kaffee und Nervennahrung eingedeckt. „Das wird eine lange Nacht”, so ein Abgeordneter. „Oder fünf lange Nächte. Ich hab den Überblick verloren.”

Die Sitzungen sind öffentlich. Bisher ist niemand freiwillig gekommen.

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Quelle: Der Standard

Großbrand einer Müllhalle in Wien — Südosttangente gesperrt, weil Müll zu heiß war

Wien-Donaustadt — Ein Großbrand in einer Müllhalle hat heute die Wiener Südosttangente lahmgelegt. Die starke Rauchentwicklung machte eine Sperrung notwendig. Die Ursache: Müll. Genauer gesagt: zu heißer Müll.

„Wir haben die Tangente gesperrt”, so die Asfinag. „Nicht wegen des Feuers, sondern wegen des Gestanks. Es riecht nach verbranntem Plastik und verpassten Chancen.”

Die Feuerwehr war mit 30 Fahrzeugen im Einsatz. „Das brennt wie Zunder”, so ein Feuerwehrmann. „Müll ist halt das perfekte Brennmaterial. Das wissen wir seit den 70ern, aber wir tun immer noch überrascht.”

Anrainer wurden aufgefordert, Fenster geschlossen zu halten. „Das tun wir sowieso”, so ein Anwohner. „Wegen der Müllverbrennungsanlage. Und der Fabrik. Und der Autobahn. Wien Donaustadt ist einfach ein Paradies für frische Luft.”

Die Brandursache wird ermittelt. Erste Hinweise deuten auf eine Selbstentzündung hin. „Der Müll hat sich selbst entzündet”, so die Ermittler. „Aus Frust darüber, dass er nicht recycelt wurde.”

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Quelle: Der Standard

Wiener Linien erhöhen Preise — „Wir brauchen das Geld für die neuen Klimaanlagen, die nie funktionieren”

Wien — Die Wiener Linien haben eine Preiserhöhung angekündigt. Der Grund: neue Klimaanlagen in den U-Bahnen. „Es wird Zeit”, so ein Sprecher. „Die Sommer werden heißer. Die Fahrgäste schwitzen. Und wir haben eine Lösung: höhere Preise.”

Die neuen Klimaanlagen sollen in den nächsten fünf Jahren eingebaut werden. „Fünf Jahre”, so ein Sprecher. „So lange brauchen wir, um die Ausschreibung zu machen, den günstigsten Anbieter zu wählen und dann festzustellen, dass seine Anlagen nicht funktionieren.”

Fahrgäste reagierten verhalten: „Ich zahle jetzt schon 5,80 für eine Tageskarte und schwitze wie ein Schwein”, so ein Pendler. „Wenn ich jetzt mehr zahle, schwitze ich wenigstens mit dem guten Gewissen, dass ich dafür bezahlt habe.”

Die Wiener Linien versprechen eine „spürbare Verbesserung”. „Die Fahrgäste werden den Unterschied merken”, so ein Sprecher. „Im Geldbörsel.”

Die neuen Tarife gelten ab September. Die Klimaanlagen voraussichtlich ab 2031.

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NATO-Gipfel in Ankara: Trump kritisiert, droht, verteilt Zuckerl — „Klassischer Trump”

Ankara — Der NATO-Gipfel in Ankara läuft nach bewährtem Muster. Trump kritisiert. Trump droht. Trump verteilt ein Zuckerl. Die europäischen Staatschefs nicken, lächeln und hoffen, dass es bald vorbei ist.

„Die NATO ist toll”, sagte Trump zu Beginn. „Aber die Europäer zahlen nicht genug. Das ist unfair. Vielleicht sollten wir die NATO verlassen. Oder Grönland kaufen. Oder beides.”

NATO-Generalsekretär Mark Rutte vermittelte wie gewohnt: „Vielleicht reden wir erstmal über die 2-Prozent-Ziele”, so Rutte. „Aber Herr Trump möchte über Grönland reden. Also reden wir über Grönland.”

Die Türkei, Gastgeber des Gipfels, nutzte die Gelegenheit für eigene Forderungen. „Wir brauchen moderne Kampfjets”, so Präsident Erdogan. „Und wir wollen keine Kurden mehr in Nordsyrien. Und vielleicht ein bisschen weniger Kritik an unserer Menschenrechtslage.”

Die Abschlusserklärung des Gipfels wird voraussichtlich 47 Seiten umfassen, von denen 43 „allgemeine Solidarität” und 4 „konkrete Maßnahmen” enthalten. „Ein Erfolg”, so alle Beteiligten.

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Quelle: Der Standard

Drei Tanker in der Straße von Hormus angegriffen — USA widerrufen Öl-Verkaufsgenehmigung. „Das werden die ihnen zeigen.”

Maskat — Die USA haben als Reaktion auf Attacken auf Öltanker in der Straße von Hormus eine Ausnahmegenehmigung zum Verkauf von iranischem Öl widerrufen. „Das wird sie treffen”, so ein US-Sprecher. „Jetzt können sie ihr Öl nicht mehr verkaufen. Das zeigt ihnen, dass man uns nicht angreift.”

Die Logik: Iran hat Tanker angegriffen → USA verbieten Iran den Ölverkauf → Iran hat weniger Geld → Iran hört auf, Tanker anzugreifen. „Das ist makellose Strategie”, so ein Militärexperte. „Oder es eskaliert. Aber das ist Zukunftsmusik.”

Die angegriffenen Tanker gehörten nicht den USA, sondern Verbündeten. „Verbündete anzugreifen ist wie uns anzugreifen”, so ein US-General. „Nur billiger für uns.”

Im Iran zeigte man sich unbeeindruckt. „Wir verkaufen unser Öl einfach an China”, so ein iranischer Diplomat. „Die USA können nicht jedes Schiff kontrollieren. Außer sie wollen einen weiteren Krieg. Aber das wäre doch verrückt.”

Die USA prüfen derzeit, ob sie „weitere Schritte” einleiten. Die Experten sind sich einig: „Es wird sich schon irgendwie beruhigen. Oder es wird der dritte Weltkrieg. Fifty-fifty.”

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Österreichische Post führt KI-Briefzustellung ein — Briefe kommen jetzt innerhalb von 2-3 Werktagen. Oder nie.

Wien — Die Österreichische Post hat angekündigt, die Briefzustellung zu digitalisieren. Eine KI soll künftig entscheiden, welcher Brief wann ankommt. „Das ist effizienter”, so ein Post-Sprecher. „Bisher haben Menschen entschieden, dass Briefe zu spät kommen. Jetzt macht das eine Maschine. Viel fairer.”

Die KI, getauft „PostGPT”, analysiert jeden Brief nach Dringlichkeit. „Ein Mahnschreiben vom Finanzamt? Priorität niedrig, der soll warten”, so ein Algorithmus-Entwickler. „Eine Werbesendung von Möbelix? Sofort zustellen, das ist wichtig für die Wirtschaft.”

Erste Tests verliefen vielversprechend. „Wir haben 10.000 Briefe getestet”, so der Sprecher. „3.000 kamen an. 4.000 wurden als unwichtig eingestuft und geschreddert. 3.000 sind noch in der KI-Spam-Datenbank, weil sie ‘komische Wörter’ enthielten.”

Die Post verspricht Besserung: „Die KI lernt dazu. In fünf Jahren wird sie vielleicht verstehen, warum eine Rechnung wichtig ist. Oder sie entscheidet, dass Rechnungen generell abgeschafft gehören. Das wäre auch eine Lösung.”

Die Zustellung bleibt selbstverständlich kostenlos. Dafür steigt die Briefmarke auf 5 Euro.

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Quelle: ORF

EU verpflichtet Handys zu abnehmbaren Akkus — „Endlich können wir unsere Handys wieder wie Toaster behandeln”

Brüssel — Die EU hat eine neue Verordnung erlassen: Ab 2027 müssen alle Handys einen abnehmbaren Akku haben. „Die Verbraucher haben ein Recht darauf, ihren Akku selbst zu wechseln”, so ein EU-Kommissar. „Und darauf, beim Wechseln versehentlich das Handy zu zerstören.”

Die Handyhersteller reagierten entsetzt. „Abnehmbare Akkus? Das ist ein Rückschritt”, so ein Apple-Sprecher. „Unsere Ingenieure haben jahrelang daran gearbeitet, den Akku so fest wie möglich zu verkleben. Und jetzt das?”

Besonders kritisch: Die neuen Akkus müssen innerhalb von 30 Sekunden wechselbar sein. „Das ist unmöglich”, so ein Samsung-Ingenieur. „Wir brauchen mindestens 45 Sekunden, um das Gehäuse aufzuhebeln, zwei Kabel durchzutrennen und drei Schrauben zu verlieren.”

Verbraucherschützer feiern die Verordnung: „Endlich können wir unsere Handys wieder wie zivilisierte Menschen behandeln”, so ein Sprecher. „Wenn der Akku schwach wird, tauscht man ihn aus. Statt das ganze Gerät wegzuwerfen. Was für eine revolutionäre Idee.”

Die ersten Hersteller arbeiten bereits an Lösungen. Apple plant, den Akku mit einer speziellen Schraube zu sichern, die nur mit einem Apple-Exklusiv-Schraubenzieher zu öffnen ist. Kostenpunkt: 89 Euro.

Basierend auf einer wahren Meldung des ORF
Quelle: ORF

Fridays for Future jetzt jeden Tag — „Wir haben gemerkt, dass einmal die Woche nicht reicht”

Wien — Fridays for Future hat angekündigt, künftig täglich zu streiken. „Einmal pro Woche reicht nicht”, so eine Sprecherin. „Die Klimakrise macht keine Pause. Also machen wir auch keine Pause. Ab jetzt ist jeder Tag ein Freitag.”

Die Entscheidung fiel nach einer internen Analyse: „Wir haben festgestellt, dass die Erderwärmung an sieben Tagen pro Woche stattfindet. Unser Streik an nur einem Tag war also statistisch gesehen unzureichend.”

Bildungsministerium zeigt sich besorgt: „Wenn jeden Tag gestreikt wird, wann sollen die Kinder dann lernen?” Die Antwort von FFF: „Lernen kann man auch auf der Straße. Zum Beispiel, wie man ein Transparent richtig hält. Das ist eine wichtige Fähigkeit.”

Die Wirtschaft zeigt sich verständnisvoll: „Tägliche Streiks sind gut für die Beteiligung. Wir unterstützen das. Bitte streikt auch am Wochenende.”

Die ersten täglichen Streiks verliefen vielversprechend. „Am Montag waren wir zu dritt”, so die Sprecherin. „Aber die Botschaft zählt. Und dass wir jeden Tag da sind. Auch wenn keiner kommt.”

Die Aktion läuft bis zur Klimaneutralität Österreichs. Prognose: 2040.

Basierend auf einer wahren Meldung — oder einer, die noch kommt
Quelle: Der Standard

Wiener Linien testen Gratis-Öffis — für einen Tag. „Mehr Sozialismus verträgt der Markt nicht.”

Wien — Die Wiener Linien haben einen „Tag der offenen U-Bahn” getestet. Einen Tag lang durften alle Fahrgäste kostenlos fahren. Das Ergebnis: Chaos. „Die Leute sind einfach eingestiegen, ohne zu zahlen”, so ein Sprecher entsetzt. „Wir mussten die Kontrolleure in den Innendienst versetzen.”

Die Aktion war Teil einer Studie zur Machbarkeit kostenloser Öffis. „Die Studie ist jetzt abgeschlossen”, so ein Sprecher. „Ergebnis: Nicht machbar. Die Leute würden sonst überall hinfahren, ohne zu überlegen. Das ist volkswirtschaftlich nicht vertretbar.”

Besonders problematisch: Die Fahrgäste benahmen sich, als ob sie die U-Bahn besitzen würden. „Sie haben sich hingesetzt, Musik gehört, sogar gelesen”, so ein Sicherheitsbeamter. „Das ist kein öffentlicher Verkehr, das ist Anarchie.”

Die Wiener Linien haben Konsequenzen gezogen: „Wir werden nie wieder kostenlose Öffis testen. Stattdessen erhöhen wir die Preise. Das hat sich in der Vergangenheit bewährt, um die Fahrgäste bei Laune zu halten.”

Die Fahrgäste reagierten mit Verständnis. „Ehrlich gesagt, ich war froh, als der Tag vorbei war”, so ein Pendler. „Kostenlos fahren fühlt sich einfach falsch an. Ich brauche das Ticket, um mich sicher zu fühlen.”

Basierend auf einer wahren Meldung des ORF
Quelle: ORF

Österreichischer Sommerschlussverkauf abgeschafft — „Kaufen Sie jetzt zum vollen Preis, Sie Schnäppchenjäger”

Wien — Die Bundesregierung hat den traditionellen Sommerschlussverkauf abgeschafft. „Sonderangebote sind volkswirtschaftlich schädlich”, so ein Sprecher. „Sie verleiten die Bevölkerung zum Kauf von Dingen, die sie nicht brauchen. Stattdessen fördern wir den Kauf zum vollen Preis. Das stärkt die Wirtschaft.”

Die Reaktion der Händler: verhalten. „Wir haben schon die Lager für den Schlussverkauf gefüllt”, so ein Einzelhändler. „Jetzt sitzen wir auf tausenden Badeanzügen im Oktober. Aber die Regierung hat recht: Zum vollen Preis kauft sich besser.”

Verbraucherschützer sind entsetzt. „Das ist ein Angriff auf die österreichische Kultur”, so ein Sprecher. „Der Sommerschlussverkauf ist identitätsstiftend. Wo sollen die Leute jetzt noch stundenlang nach einem Schnäppchen suchen, das sie nicht brauchen?”

Die Regierung plant als Ersatz den „Österreichischen Vollepreis-Tag” am 1. August. „An diesem Tag kaufen alle zum vollen Preis”, so der Sprecher. „Aus Solidarität mit der Wirtschaft. Und weil wir keine Rabatte mehr mögen.”

Die Opposition spricht von einem „durchsichtigen Versuch, die Inflation zu verschleiern”. Aber die Regierung ist sich sicher: „Die Österreicher werden lernen, den vollen Preis zu lieben.”